Städtepartnerschaftsverein- Dinslaken e.V.

Dinslaken

Städtepartnerschaftsverein Dinslaken e.V.

Geschichte 1946 ernannte die Militärregierung den neuen Kreistag. Zum 1. April trat nach britischem Vorbild eine neue Gemeindeordnung in Kraft, Mitte des Monats fanden die ersten freien und geheimen Kreistagswahlen statt. Landrat wurde Arnold Verhoeven. Im September konnten die Bürger Dinslakens erstmals einen neuen Stadtrat wählen. Im Oktober wurde Wilhelm Lantermann zum Bürgermeister gewählt. In Trägerschaft des Kreises Dinslaken wurde zudem eine Volkshochschule gegründet. 1947 wurde das Bandeisenwalzwerk, ehemals das modernste und leistungsfähigste Europas, demontiert, 1948 die Müllabfuhr modernisiert und die letzten Pferdefuhrwerke des städtischen Fuhrparks endgültig durch LKW ersetzt. Im selben Jahr wurde die Emscher in ein neues Flussbett am südwestlichen Stadtrand umgeleitet. Zeitgleich begann der Austausch der bisherigen Gas- Straßenlaternen durch elektrische Laternen, während der Wiederaufbau der Stadt nach den Zerstörungen des Kriegsvoran- getrieben wurde. 1950 zählte Dinslaken 32.651 Einwohner als Ergebnis einer Volks-, Berufs-, Wohnungs- und Arbeitsstättenzählung. Der Groß- viehmarkt, vor wenigen Jahrzehnten noch wirtschaftliches Standbein der Stadt, wurde im selben Jahr aus Rentabilitäts-gründen eingestellt. 1954 wurde mit der Trabrennbahn am Bärenkamp die heute einzige Halbmeilenbahn Deutschlands eröffnet und 1959 Heinrich Lübke als Bundestagsabgeordneter des Kreises Dinslaken zum Bundespräsidenten gewählt. Nachdem schon 1955 Banater Schwaben und Kroatiendeutsche im Ortsteil Hiesfeld angesiedelt worden waren, wurden 1960 vor allem italienische Gastarbeiter für den Bergbau und die Industrie umworben, später auch Griechen, Koreaner und Türken. 1961 betrug die Einwohnerzahl noch 45.486, 1969 bereits 55.300. Ab 1971 sorgten Aussiedler aus Polen für weiteren Bevöl- kerungszuwachs. 1973 starb Wilhelm Lantermann nach 26 Jahren Amtszeit als Bürgermeister, sein Nachfolger wurde Karl Heinz Klingen. Im selben Jahr feierte Dinslaken sein 700jähriges Stadtjubiläum. 1975 wird der Kreis Dinslaken im Zuge des 2. Neugliederungsprogramms mit Teilen der Kreise Moers und Rees zum neuen Kreis Wesel vereinigt. Dabei verliert Dinslaken den Sitz des Kreises. 1978 überschreitet Dinslaken die 60.000 Einwohner-Marke. Zum Gedenken an die einstige jüdische Gemeinde Dinslakens und die geflohenen oder deportierten jüdischen Mitbürger wurden 1981 Gedenkplatten aufgestellt, die an das ehemalige Waisenhaus und an die zerstörte Synagoge erinnern. Seit 1993 soll zudem ein Mahnmal des Hünxer Künstlers Alfred Grimm an die ehemals bestehende jüdische Gemeinde erinnern. Mehr als 30 jüdische Gäste aus aller Welt, überwiegend ehemalige Dinslakener Bürger, wurden zur Enthüllung des Mahnmals durch die Stadt zu einem  einwöchigen Besuch eingeladen. 1991 kam Dinslaken überregional in die Schlagzeilen. Im Mai versickerten rund 270.000 Liter Benzin aus einer gebrochenen Pipeline an der Bundesautobahn 3 ins Erdreich. In Hiesfeld wurde kurz darauf vermutlich aufgrund des Bergbaus eine Gasleitung beschädigt, das Leck jedoch rechtzeitig entdeckt und versiegelt. Bergarbeiter der Zeche Lohberg traten aus Protest gegen die Kohlepolitik der Bundesregierung 1000 Meter unter Tage in einen Hungerstreik, der bald auch in weiteren Zechen der Region ausgerufen wurde. Im Jahr 1996 brannten über 100 Tage Mahnfeuer, da die Kumpel der Zeche Lohberg-Osterfeld ihre Arbeitsplätze durch die restriktive Kohlepolitik gefährdet sahen. 1997 überschritt Dinslaken die Marke von 70.000 Einwohnern. Ende des Jahres 2005 wurde die Zeche Lohberg-Osterfeld geschlossen. Mit der Reihe „Local Heroes“ machte Dinslaken als erste Teilnehmerkommune des Kulturhauptstadtjahres im Januar 2010 den  Programmauftakt zur europäischen Kulturhauptstadt Ruhr 2010. Weitere Geschichtsdaten und aktuelle Berichte mit Fotos finden Sie unter http://dinslaken-meine-stadt.de/                                                                              Fotos: Lothar Herbst

Altstadt

Die Altstadt bildet das historische und kulturelle Zentrum der Innenstadt. Charakterisiert wird sie durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Nutzungen, die nahe beieinander liegen und auf kurzen Wegen erreicht werden können. Die Altstadt ist nicht nur ein attraktiver inner-städtischer Wohnstandort: Hier kann noch  in inhabergeführten Läden eingekauft werden, und es sind vielfältige gastronomische und kulturelle Einrich-tungen für Jung und Alt vorhanden – von der Kneipe bis zum Theater. Umgeben ist die Alt-stadt von den wichtigsten Naherholungs-gebieten der Stadt – nördlich befindet sich als größte inner-städtische Grünfläche der Stadtpark und südlich der Rotbachwanderweg am Rotbach. Ziel ist es, diesen wichtigen Bereich für die Zukunft attraktiv zu gestalten. Im Rahmen einer Grün- und Freiflächen-gestaltung soll die Altstadt nachhaltig aufgewertet, ihre Aufenthaltsquali-täten erhöht und damit das Investitionsklima verbessert werden.

Städtepartnerschaften

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